Auf'n Ab

oder: Schmerz, lass nach

Elefantös

Heute war ein historischer Tag im Kölner Zoo. Nachdem der Zoo im letzten Jahr seinen neuen Elefantenpark eröffnet hat, gab es heute bereits den ersten Nachwuchs. Bereits im August letzten Jahres hatte man mit dem Nachwuchs gerechnet, jedoch verlief das im Sommer 2003 beobachtete TĂȘte-Ă -TĂȘte ohne Folgen. Erst rund 6-7 Monate spĂ€ter kam es dann offenbar in der Nacht zu einer erfolgreichen Paarung.

elefantenbaby01Doch jetzt ist es ja endlich da, mit etwa 6-Monatiger VerspĂ€tung (genau wie meine neue Homepage 🙂 ). Zum Schluß ging alles sehr schnell. Gestern kurz nach 18 Uhr platzte die Fruchtblase und 100 Liter ergossen sich auf den Boden. Als ich dann heute morgen wieder in die Webcam blickte, war es gerade 20 Minuten alt. Man sah der glĂŒckliche Mutter die Freude regelrecht an und auch der Rest der Herde schnupperte neugierig am neuen, kleinen Mitglied der Herde.

Sehr lobenswert finde ich, daß der Kölner Zoo sich dazu entschlossen hat, die Mutter ihr Kind in der Herde gebĂ€ren zu lassen. Das war frĂŒher in anderen Parks nicht unbedingt selbstverstĂ€ndlich. Die MĂŒtter wurden von der Herde getrennt und auch das Baby wurde zunĂ€chst von der Mutter getrennt, weil man befĂŒrchtete, die Mutter wĂŒrde das Kind tottrampeln. Das dies nicht so ist, hat diese Geburt durchaus gezeigt. In der Natur lĂ€uft es schließlich auch nicht anders.

Ich wĂŒnsche auf diesem Wege der Mutter ‚Khaing Lwin Htoo‘ und ihrem kleinen Baby alles Gute und gratuliere dem Kölner Zoo zu seinem Nachwuchs. Ich schaue demnĂ€chst nochmal vorbei.

Quelle des Bildes: Screenshot der WDR-Webcam aus dem Elefantenpark.
Weitere Bilder aus dem Kölner Zoo in der Galerie.

Filed under: Tierwelt(en) — 30. MĂ€rz 2006, 21:57 Uhr von Holger.

1 Kommentar »

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Pingback by Auf und Ab » Es ist ein MĂ€dchen

4. April 2006 @ 22:17

[…] EIn Nachtrag bin ich noch schuldig. Mittlerweile steht fest: Das Elefantenbaby ist ein MĂ€dchen und heißt Marlar. Und wie man im WDR-Newsticker lesen kann, hĂ€lt sie ihre Mutter und auch die Pfleger schwer auf Trab. Einmal bleibt sie in einem Spalt stecken, der normalerweise als Fluchtgasse fĂŒr die Pfleger dient, oder sie bĂŒchst beim FrĂŒhstĂŒck vor ihrer Mutter aus. Heute beobachtete ich in der Webcam, wie sie friedlich auf einem Heuballen schlummert und liebevoll von Ihrer Mutter mit Heu zugedeckt wird. SĂŒĂŒĂŒĂŸ. […]

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